Logo Greshake GmbH Taxi + Transporte seit 1929

1929 machte sich Bernhard Greshake als Mietwagenunternehmer in Ostenfelde mit drei Fahrzeugen selbstständig. Das waren Sechssitzer Opel 10/40er und Viersitzer Opel-P4. Gleichzeitig wurde ein Schülerbus, täglich von Ostenfelde nach Warendorf betrieben.

1932 wechselte das Unternehmen zum Standort Beckum. Nach zwei Jahren waren schon vier Fahrzeuge vorhanden, unter ihnen der modernste „Horch“, ein Siebensitzer mit 100 PS.

1939-1945 in den Kriegsjahren geriet das gut florierende Unternehmen in arge Bedrängnis. Bernhard Greshake und seine Fahrer standen an der Front. Da lag die ganze Last des Mietwagenunternehmens auf den Schultern seiner Ehefrau Mathilde Greshake. Im Krieg stand sie allein da, war Tag und Nacht mit ihrem Wagen unterwegs, manchmal auch im Bombenhagel und transportierte Kranke, werdende Mütter und Wöchnerinnen.

1946-1968 nach dem Krieg ging es wieder aufwärts. Am Münsterweg baute sich das Ehepaar Greshake gegenüber dem elterlichen Haus der Frau eine große Garage und später daraus ein kleines Wohnhaus, den ersten Bungalow in Beckum. Es saßen drei Personen als Taxi-, Mietwagen- und Minicar-Fahrer hinter dem Steuer, Vater, Mutter und der älteste Sohn Horst, der als Nachfolger den Berieb weiter führen sollte. Bei Nachtfahrten standen Aushilfsfahrer zu Verfügung, ausschließlich altgediente Busfahrer.

1969-2005 nach dem Tod von Bernhard Greshake im Jahr 1970 wurde das Unternehmen von Horst Bernhard Greshake geleitet. Zusammen mit seiner Ehefrau Mathilde Greshake geb. Hinse, baute die Familie mit deren vier Kindern den Betrieb weiter aus und brachte es auf zeitweilig 10 Fahrzeuge, die alle im Taxibetrieb zugelassen waren. Mit durchschnittlich 30 Mitarbeitern gehörte das Unternehmen mit zu den größten Taxi-und Mietwagenbetrieben im Kreis Warendorf. Weitere Geschäftsfelder wurden erschlossen, zum täglichen Taxibetrieb gehörte nun auch der Kleintransport von Gütern durch ganz Europa zum täglichen Geschäft.

2006-2014 trat der zweite Sohn, Gregor Greshake hauptberuflich in den Betrieb ein. Gregor Greshake absolvierte seine Ausbildung als Speditionskaufmann bei der Rosner Gruppe in Oelde, wo er nach seiner Ausbildung zum DHL Konzern nach Hannover wechselte. Während dieser Zeit absolvierte er parallel zum Beruf ein Studium indem er den Verkehrsfachwirt sowie den Ausbilderschein erlangt hatte. Mit seinem Vater, seiner Schwester Stephanie Brinkmann und seiner Ehefrau Claudia Greshake, wird das Unternehmen weiter als Familienbetrieb geführt. Zu den Geschäftsfeldern gesellen sich nun der Krankentransport im Rollstuhl, Gütertransport, Kurier,- und der Flughafentransfer zum täglichen Geschäft.

2015 benennt sich das Unternehmen Greshake GmbH. Die Gesellschaft wird durch den Inhaber und Geschäftsführer Gregor Greshake sowie durch den 2. Geschäftsführer Horst Bernhard Greshake vertreten.

 

„Mit moderner Pony-Droschke in den Frühling” - Ausschnitt aus DIE GLOCKE von Donnerstag, 21. März 1968(...)
1929 macht sich Bernhard Greshake als Mietwagenunternehmer mit drei Mietwagen in Ostenfelde selbstständig. Das waren Sechssitzer Opel 10/40er und Viersitzer Opel P-4. Gleichzeitig fuhr er einen Schülerbus täglich von Ostenfelde nach Warendorf und war nebenbei noch Herrenfahrer beim Baron August von Nagel.
Das alles machte er drei Jahre lang, bis ihn der Beckumer Polizeimeister Konstanz Schwarze, wie Bernhard Greshake in Westbevern geboren, und Heinrich Butenkemper aus Vellern nach Beckum vermittelten.
Mit einem Kraftwagen fing das neue Mietwagenunternehmen im Jahre 1932 in Beckum an. Nach zwei Jahren schon waren vier Fahrzeuge vorhanden, unter ihnen der moderne „Horch”, ein Siebensitzer mit 100 PS.

In den Kriegsjahren geriet das gut florierende Unternehmen, das zeitweilig auch festangestellte Fahrer beschäftigte, in arge Bedrängnis.
Bernhard Greshake und sein Fahrer standen als Soldaten an der Front. Da lag die ganze Last des Mietwagenunternehmens auf den Schultern der jungen Frau. Frau Mathilde Greshake, die er 1936 geheiratet hatte, hatte schon seit 1935 als Fahrerin ausgeholfen. Nun aber, im Krieg, stand sie allein da, war Tag und Nacht mit ihrem Wagen unterwegs, manchmal auch im Bombenhagel, und transportierte Kranke, werdende Mütter und Wöchnerinnen. Das war eine harte Zeit.

Nach dem Krieg ging es wieder aufwärts. Am Münsterweg baute sich das Ehepaar Greshake gegenüber dem elterlichen Haus der Frau eine große Garage und später daraus ein kleines Wohnhaus, den ersten Bungalow in Beckum.

Heute sitzen drei Personen als Taxi-, Mietwagen- und Minicar-Fahrer hinter dem Steuer, Vater, Mutter und der älteste Sohn Horst, der dereinst das Unternehmen weiterführen wird. Bei Nachtfahrten stehen Aushilfsfahrer zur Verfügung, ausschließlich altgediente Busfahrer. Natürlich sind alle vier Fahrzeuge, die seit einigen Tagen auch als Taxiwagen mit Standort Beckum zugelassen sind, mit den modernsten Funkgeräten ausgerüstet. Im Juiläumsjahr aber legte sich Bernhard Greshake die allermodernste Ausrüstung zu: Die alte Pferdedroschke ist in Beckum wieder zu Ehren gekommen.

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